Kurze Antwort: Die Druckzeit liegt je nach Teil bei 2 bis 10 Werktagen. Dazu kommt die Versandlaufzeit per DHL. Wann genau Ihr Teil ankommt, hängt vom Auftrag ab — den genauen Zeitplan nennen wir im Angebot.
Was viele überrascht: 3D-Druck ist trotzdem oft der schnellste Weg zu einem fertigen Teil. Kein Werkzeugbau, keine Mindestmengen, kein langer Beschaffungsprozess — von der Datei zum Teil in Tagen statt Wochen.
Die drei Phasen eines Auftrags
Phase 1: Anfrage und Angebot
Schicken Sie uns Ihre Datei (STL, STEP oder 3MF), Ihren Anwendungsfall und die gewünschte Menge. Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einem Angebot zurück — inklusive Materialempfehlung, Preis und voraussichtlicher Druckzeit.
Keine Datei vorhanden? Kein Problem. Unser CAD-Service konstruiert aus Zeichnungen, Skizzen oder Fotos.
Phase 2: Druckzeit
Nach Ihrer Auftragsfreigabe beginnen wir mit dem Druck. Die Druckzeit hängt vom Teil ab:
| Auftrag | Typische Druckzeit |
|---|---|
| Kleines Teil (Halterung, Clip, Verbinder) | 2–3 Werktage |
| Mittleres Teil (Gehäuse, Vorrichtung, Modell) | 3–5 Werktage |
| Großes oder komplexes Teil (mehrteilig, Nachbearbeitung) | 5–10 Werktage |
Die Druckzeit beginnt nach Ihrer Auftragsfreigabe — nicht nach der Anfrage.
Phase 3: Versand
Fertige Teile versenden wir per DHL aus Bispingen in der Lüneburger Heide. Die Versandlaufzeit liegt bei DHL — wir haben darauf keinen Einfluss und machen keine Versprechen über Ankunftsdaten. Wer möchte, kann die Teile auch direkt in Bispingen abholen.
Was die Druckzeit beeinflusst
Größe und Volumen sind der wichtigste Faktor. Ein großes Teil braucht schlicht mehr Zeit im Drucker als ein kleines — das lässt sich nicht beschleunigen.
Geometrie-Komplexität spielt ebenfalls eine Rolle. Viele Überhänge erfordern Stützstrukturen, die nach dem Druck entfernt werden müssen. Das kostet zusätzliche Zeit.
Verfahren: FDM ist nach dem Druck sofort einsatzbereit. SLA braucht nach dem Druck noch einen Wasch- und UV-Aushärtungsschritt — das dauert zusätzlich einige Stunden.
Material kann die Druckgeschwindigkeit beeinflussen. Manche technischen Materialien wie PC oder PA6-CF müssen langsamer gedruckt werden als PETG oder PLA, um gute Ergebnisse zu erzielen.
Nachbearbeitung: Schleifen, Grundieren, Lackieren oder Montage kostet je nach Aufwand ein bis mehrere Werktage zusätzlich.
Wenn’s schnell gehen muss
Manchmal ist ein Termin eng. Was dann hilft:
Früh anfragen und den Termin kommunizieren. Wenn wir wissen, dass ein Teil bis zu einem bestimmten Datum fertig sein muss, können wir planen — und ehrlich sagen, ob es realistisch ist.
Einfachere Geometrie wählen, wenn möglich. Weniger Überhänge, keine feinen Strukturen, kompaktes Volumen — das spart Druckzeit und Nachbearbeitungsaufwand.
FDM statt SLA bevorzugen. FDM ist nach dem Druck sofort fertig. SLA braucht den zusätzlichen Nachbearbeitungsschritt.
Auf Nachbearbeitung verzichten. Soll das Teil nur funktionieren und nicht präsentiert werden, ist eine rohe Oberfläche völlig ausreichend — und spart Zeit.
Warum 3D-Druck trotzdem oft der schnellste Weg ist
Zum Vergleich: Für ein Spritzgussteil braucht man zuerst ein Werkzeug — das dauert Wochen und kostet Tausende Euro. Für ein gefrästes Teil braucht man eine CNC-Maschine, eine Einrichtzeit und meistens eine Mindestmenge.
3D-Druck hat keine dieser Hürden. Eine Datei hochladen, Angebot erhalten, Auftrag freigeben — und in wenigen Tagen liegt das Teil auf dem Tisch. Für Prototypen, Ersatzteile und Kleinserien ist das kaum zu schlagen.
Angebot anfragen
Schicken Sie uns Ihre Datei und Ihren Anwendungsfall — wir melden uns innerhalb von 24 Stunden mit Preis, Materialempfehlung und voraussichtlicher Druckzeit zurück. Unverbindlich.